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Sophie-Scholl-Gesamtschule
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Kooperation mit der Firma Heckmann

Kooperationsvertrag

Ein Kooperationsvertrag zwischendem Bockum-Höveler Bauunternehmen Heckmann und zahlreichen Bildungsträgern wurde jetztvon den Verantwortlichen unterzeichnet. Neben den bestehenden Partnern, der Albert-Schweitzer-Schule, der Christ-König-Hauptschulein Drensteinfurt sowie dem Berufsförderungswerk der Bauindustrie, gehören nun auch die Sophie-Scholl-Gesamtschule und die Drensteinfurter Teamschule dazu.„Bauberufe sind die spannendsten und schönsten Berufe der Welt“, betonte Martin Karnein, geschäftsführenderGesellschafter des 1921 gegründeten Unternehmens. Umalso Jugendliche für eine Ausbildungin dieser Sparte zu begeistern, wurde der 2008 aufgesetzte Kooperationsvertrag erneuert. Dieser sieht unter anderem  Praktikantenplätze für Schüler der kooperierenden Schulen, die Teilnahme des Bauunternehmens an Schulveranstaltungen – wie etwa Berufsparcours – sowie Baustellen- und Betriebsbesichtigungen vor. Zudem ist beziehungsweise wird Heckmann Mitglied im Förderverein der Hammer und Drensteinfurter Schulen. Die Verantwortlichen treffen sich zweimal im Jahr, eine nächste Zusammenkunft ist für September geplant.

 

 

Sei schlau - geh zum Bau

Die Kurse des Wahlpflichtbereichs Arbeitslehre besuchten eine Baustelle der Firma Heckmann in Dortmund. Vor Ort konnten sich die Schüler ein Bild von den unterschiedlichen Arbeitsfeldern "auf dem Bau" machen und sich von den engagierten Mitarbeitern der Firma Heckmann erläutern lassen, wie vielfältig und abwechslungsreich die Arbeit auf der Baustelle sein kann.

3² + 4² = 5² - Pythagoras auf dem Bau

Wofür brauchen wir eigentlich den Pythagoras? Wer könnte dies besser den Schülern der 9. Kasse beantworten als jemand vom Bau. Da kam es gerade recht, dass unser Kooperationspartner, die Firma Heckmann, sich angeboten hatte, uns mit praktischen Beispielen auch im Unterricht zu unterstützen.

Herr Schleimer, Bauingenieur und als solcher auch zuständig für die Lehrlingsgewinnung bei der Firma Heckmann, besuchte am 9. Dezember den Mathematik-Erweiterungskurs der Klassen 9cd und stellte zunächst einmal einfache Fragen: Wie kann ein Handwerker, nur mit einem Zollstock bewaffnet, für einen rechten Winkel sorgen? Die Schüler stießen schnell an ihre Grenzen, denn ihre Strategie, den Satz des Pythagoras rechnerisch zu überprüfen, scheiterte daran, dass auf dem Bau auch ein Taschenrechner nicht immer zur Hand ist. So kam man gemeinsam auf die geniale Idee, alles auf die pythagoräischen Tripel 3, 4, 5 zurückzuführen und Strecken zum Beispiel der Länge 120, 160, 200cm abzumessen. Gesagt getan: Nun ging der gesamte Kurs daran, unterschiedliche rechte Winkel im Klassenraum und auf dem Schulhof zu überprüfen und ein großes – natürlich rechtwinkliges – Rechteck auf dem Schulhof abzustecken.

Die Schülerinnen und Schüler waren von diesem Praxisbezug im Unterricht sehr angetan. Herr Schleimer wird wohl nicht das letzte Mal einem 9er-Kurs den Pythagoras schmackhaft gemacht haben.