Kontakt

Sophie-Scholl-Gesamtschule
Stefanstr. 42
59075 Hamm
Tel.: 02381 / 9877050
Fax: 02381-9877053
E-Mail: sophie-scholl-gesamtschule@gess.schulen-hamm.de

Darstellen u. Gestalten

Das Fach Darstellen und Gestalten vermittelt SchülerInnen musik-, körper-, bild- und wort-sprachliche Kompetenzen. Sie werden hier vor allem unter dem Gesichtspunkt von Darstellungs- und Gestaltungskompetenzen gesehen, die die Lernenden als ästhetische Praxis aufbauen können. Die für das Fach grundlegende Schulung und Erweiterung der Wahrnehmungsfähigkeit bietet für sämtliche Bereiche des täglichen Lebens basale kommunikative Kompetenzen.Darüber hinaus ist insbesondere die Projekt- und Teamorientierung zu betonen. Fachliche Tätigkeiten werden mit organisatorischen Bedingungen verknüpft und soziale Ansprüche mit individuellen Bedürfnissen abgestimmt, d. h. dass arbeitsteilige und kooperative Arbeitsformen eingeübt und die Verständigung über die Form der selbstorganisierten Zusammenarbeit gelernt werden müssen. Die Projekt-Präsentation, damit einhergehend die Öffentlichkeitsorientierung, sollte den Abschluss einer Projekteinheit bilden. Allerdings sollten jederzeit auch Teilergebnisse zur Vorführung kommen können, sozusagen als "try-outs"oder zur Motivationsförderung.

Vermittlung von musik-, körper-, bild- und wort-sprachlicher Kompetenz

Das Konzept des Faches sieht die Verknüpfung von vier Bereichen vor:
1) Grundlage für den wortsprachlichen Schwerpunkt mit den Gestaltungselementen Laute, Silben, Wörter, Sätze und Texte sind stimmbildende und rhetorische Kenntnisse.
2) Der musikalische Schwerpunkt wird von den Gestaltungselementen Geräusche, Klänge und musikalische Verläufe bestimmt.
3) Die Ziele der körpersprachlichen Gestaltung liegen im bewussten Umgang mit Körper-sprache, in der Umsetzungsmöglichkeit und der Interpretation inhaltlicher Aussagen über die Körpersprache und in ihrer präsenten Darbietung.
4) Die Ziele der bildpsrachlichen Gestaltung liegen in der Förderung und Entwicklung der bildsprachlichen Kompetenz. Dabei lernen die SchülerInnen Richtungen, Anordnungen, Raumsituationen, Farbgebungen und Konstellationen zu erproben und kompetent zu verwenden.

Die Sophie-Scholl-Gesamtschule beim Schultheater-Festival im Helios-Theater Hamm

Es wirkten mit: Jessica Angie Grundmann, Mathias Knierim, Lorena Marie Reisner, Michelle Broch, Madina Gaperkhoeva, Nadja Gorak, Lea Marie Hoppe, Jana Miozga, Joanna Edith Schierbaum, Erva Semerci, Gina-Marie Tigges, Alexander Horst Heußner, Camille Jan Dadal, Jolina Rinne, Kevin Wawrzynek, Christin Rebecca Güttner, Aileen Böhme, Emely Louisa Ernst-Pysik, Joyce-AnnaKemper, Pia Romea Koch, Vivien Sophie Kruppa, Jana Marie Männel, Kinga Sandra Mikolajek, Larissa Nietsch, Cassandra Nietsch, Jamie Sophie Ogonek, Julie Marie Ogonek, Hania Jami, Wiktoria Kamzelska, Milena Katarzyna Siemieniecki
Es wirkten mit: Jessica Angie Grundmann, Mathias Knierim, Lorena Marie Reisner, Michelle Broch, Madina Gaperkhoeva, Nadja Gorak, Lea Marie Hoppe, Jana Miozga, Joanna Edith Schierbaum, Erva Semerci, Gina-Marie Tigges, Alexander Horst Heußner, Camille Jan Dadal, Jolina Rinne, Kevin Wawrzynek, Christin Rebecca Güttner, Aileen Böhme, Emely Louisa Ernst-Pysik, Joyce-AnnaKemper, Pia Romea Koch, Vivien Sophie Kruppa, Jana Marie Männel, Kinga Sandra Mikolajek, Larissa Nietsch, Cassandra Nietsch, Jamie Sophie Ogonek, Julie Marie Ogonek, Hania Jami, Wiktoria Kamzelska, Milena Katarzyna Siemieniecki

Hut-Geschichten - Bewegende Kunst und Kunst in Bewegung

Mit gleich zwei Darstellen & Gestalten-Kursen, dem 9. Jahrgang unter der Leitung von Frau Kieppe-Lecybyl und Frau Rose sowie dem 7. Jahrgang unter der Leitung von Herrn Pilters und Herrn Düdder, war die Sophie-Scholl-Gesamtschule beim diesjährigen Schultheater-Festival der Hammer Schulen vom 7.-9. Juni 2017 vertreten.

Die Schülerinnen und Schüler des 7. Jahrgangs eröffneten mit ihren „Hutgeschichten“ den Spieltag am Donnerstag. In vier selbstentwickelten und geschriebenen, kurzen Storys erzählten die 24 Schülerinnen und Schüler kleine Geschichten um das Besondere einer Kopfbedeckung: „Bin ich der Gleiche mit und ohne Hut? – Was macht ein Hut mit mir? – Brauche ich einen Hut?“

Es traten auf: Eine ganz miese Mädchen-Gang, ein altersschwacher Mafiaboss mit seinem Enkel und ein größenwahnsinniger Fußballprofi, eine großmäulige Mobbing-Clique an der Schule sowie ein sensibler Showstar, dem es plötzlich die Stimme verschlägt und den nur noch eine bodenständige Putzfrau retten kann.

30 Schülerinnen und Schülern des 9. Jahrgangs eröffneten dann den Festival-Freitag mit einer höchst anspruchsvollen selbsterarbeiteten Performance, in der collagenartig Kunst, Musik und Ausdruckstanz zu einem Gesamtkunstwerk zusammengeführt wurden.

Inspiriert durch das Kunstwerk „The Black Dress“ von Alex Katz entstand an der Sophie-Scholl-Gesamtschule mit dieser Performance ein besonderes Projekt, bei dem Schülerinnen und Schüler neue Zugänge zu einem Gemälde suchen, finden und anderen ermöglichen. Es gilt den Ausdruck und die Botschaft des Bildes nachzuempfinden und zu erleben, szenisch zu interpretieren und choreographisch zu erweitern. Entstanden sind zwei außergewöhnliche Interpretationen, die sich durch klassische Zeichentechniken wie das Skelettieren, durch moderne Elemente wie Mannequin Challenges und parodierte Seriensequenzen und durch Tanz-Choreographien zu klassischer und technologischer Musik zu einem neuen Kunstwerk miteinander verbinden. Auf diese Weise werden dem Betrachter ganz neue Zugangsweisen zu dem Kunstwerk, neue Sichtweisen und Interpretationsmöglichkeiten desselben ermöglicht.

Für die Schülerinnen und Schüler des 7. Jahrgangs  war dies die erste Darbietung außerhalb des Schulrahmens, für die Darsteller aus dem Jahrgang 9 war ihr Auftritt sogar die Premiere und daher natürlich mit viel Aufregung verbunden, die sie aber mit Bravour gemeistert haben. Da die Schülerinnen und Schüler aber auch gleichzeitig Zuschauer der Darbietungen der anderen teilnehmenden Schulen an den beiden Tagen waren, erlebten sie ereignisreiche Tage und sammeln viele wichtige, eindrucksvolle und großartige Erfahrung auch für ihre weitere Darstellen und Gestaltenarbeit.