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Sophie-Scholl-Gesamtschule
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Sportförderung

Sportförderung

Man stelle sich vor, der Sport an unserer Schule existierte nicht mehr! In den Pausen wären die Fußball- und Basketballplätze auf den Schulhöfen leer und keine Schülergruppen würden auf dem Spielplatz toben. Diese erschreckenden Gedanken betreffen aber nur den Pausensport und somit den körperlichen Ausgleich direkt nach der geistigen Arbeit in den Unterrichtsstunden!

Der Sport an unserer Schule umfasst aber auch die Lebenswelten der Gesundheit, der körperlichen Fitness, dem angstfreien Bewegen im Wasser, dem spielerischen Erlernen von Regeln und vor allem das Lösen von Konflikten, um gemeinsam und gewinnbringend „sporteln“ zu können. Die Schülerinnen und Schüler sammeln dabei umfangreiche Erfahrungen beim Rollen auf Inlinern, im Sand des Beach-Volleyballplatzes, beim Abschlag auf einen Golfplatz, beim Überlegen in einer Kletterwand oder beim Jubeln nach dem Versenken des Balles!

Der Sport nimmt an der Sophie-Scholl-Gesamtschule einen sehr großen Stellenwert ein. Aktuell unterrichten zwei Referendare sowie dreizehn Sportlehrerinnen und Sportlehrer jede Woche alle Schülerinnen und Schüler der Schule.

Insbesondere in der Oberstufe treten die Lehrer aber gerne in den Hintergrund zurück und übertragen den Schülerinnen und Schülern die Gestaltung der Unterrichtsvorhaben. Somit entstanden in den letzten Jahren beeindruckende Highlights, wie ausgefeilte Taktikspielzüge beim American Flagfootball, atemberaubende Akrobatik-Küren oder individuelle Tanzgeschichten, die von Banküberfällen bis Dschungelaufenthalten erzählten. Auch der Aspekt der Gesundheitsförderung zog in die Sporthalle ein und verwandelte jene in ein perfekt eingerichtetes Kraftstudio inklusive Aerobic- und Cooldown-Fläche. Auch die Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klassen entdecken jedes Jahr die Sporthalle als vielfältige Erlebnislandschaft und suchen bei der Spaß-Olympiade die einfallsreichste und beweglichste Klasse. Zudem nutzen die sechsten und siebten Klassen ein ganzes Halbjahr lang das Sportaquarium in Bockum-Hövel, wobei die Schülerinnen und Schüler bis

zum Ende der Jahrgangsstufe 6 einen Schwimmnachweis erwerben können. Im nachfolgenden Schuljahr eröffnet sich ein vielfältiges Schwimmangebot, das sowohl das Erlernen einer Rettungsfähigkeit als auch gekonnte Sprünge vom Ein- und Drei-Meter-Brett umfasst.

Die Jungen und Mädchen werden in den Jahrgangsstufen 5 und 6 koedukativ unterrichtet, während in den Klassen 7 bis 10 eine Trennung von Jungen und Mädchen erfolgt. Der Lernfortschritt erfolgt in der getrennten Form besser, da in der pubertären Phase die Kraftunterschiede zwischen Jungen und Mädchen sehr groß sind und Mädchen somit oft zur Passivität gezwungen würden. Die Jungen können ihr Leistungspotenzial in reinen Jungenklassen in dieser Altersphase besser verwirklichen. Durch diese Trennung hat das Ringen und Kämpfen in den letzten Jahren in allen Jahrgangsstufen an Bedeutung gewonnen und löst kleinere Konflikte auf sportliche Art unter Aufsicht aller Schülerinnen oder Schüler einer Klasse als Schiedsrichter.

Besonders beliebt ist unser Inliner-Schrank, der von jeder Schülerin und jedem Schüler in seiner Schullaufbahn mehrfach aufgesucht wird. Unter dem Motto Rollen-Gleiten-Fahren erlernen die achten Klassen Sicherheitsaspekte zu berücksichtigen und auf Inlinern Spiele auszutragen. In den höheren Jahrgangsstufen können Ausdauerleistungen auf Inlinern für das Sportabzeichen abgelegt werden.

Ausgefallen präsentiert sich das Sport-AG-Angebot. Neben Fußball für Jungen, Fußball für Mädchen, Tischtennis, Rückschlagspiele, Lauftraining, Volleyball sowie Beachvolleyball auf den beiden schuleigenen Sandplätzen und Basketball wird seit dem Schuljahr 2004/05 auch das Golfspielen von den Schülerinnen und Schülern entdeckt und intensiv erlernt. Den Schülerinnen und Schülern, denen dieses Sportangebot zu bewegungsintensiv für eine Arbeitsgemeinschaft erscheint, ermöglicht die Schach oder Billard AG eine geruhsame Abwechslung. Vom Wettkampffieber bleiben jene Sportarten allerdings auch nicht verschont, da jedes Jahr der Schulmeister oder die Schulmeisterin im Billard und Schach ermittelt werden.

Die Kletterausflüge haben sich haben sich vor allem als Sport-Exkursion etabliert, da jene sowohl eine Sicherung der Mitschüler als auch das Überwinden individueller Leistungsgrenzen einfordern. Zudem wurde im Winter 2005 zum ersten Mal eine Ski-Freizeit in Italien angeboten, wobei auch Tagesausflüge in das benachbarte Sauerland auf der Tagesordnung stehen, um den Schülerinnen und Schülern auch den Schnee als sportliches Betätigungsfeld zu eröffnen.

Ferner werden auf Klassenfahrten Schülerinnen und Schüler der Sophie-Scholl-Gesamtschule auf Abenteuerausflügen gesichtet, die vor allem den Teamgedanken einfordern, um schwierige sportliche Herausforderungen überwinden, lösen und meistern zu können.

 

 

 

Erfolge im Volleyball

Volleyballstadtmeisterschaften der Oberstufen

Die Sophie Scholl Schule verteidigt Ihren Titel bei den Jungen erfolgreich. In einem starken Teilnehmerfeld stellte die Sophie Scholl Gesamtschule mit 5 Teams den größten Anteil der Teilnehmer. Die 13er starteten in der zweiten Gruppe mit der Mannschaft der Jahrgangsstufe 11 und der Mannschaft der Friedensschule. Hier gab es zwei klare Gruppensiege und damit qualifizierte sich das Team ungeschlagen für die zwischenrunde, genauso wie die zweite Mannschaft der Jahrgangsstufe 13 und die zweite Mannschaft des LK-Sportkurs des Märkischen Gymnasium .Während die 1. Mannschaft das Spiel gegen die 2. Mannschaft deutlich gewann, wuchs die zweite Mannschaft im Spiel gegen den Favoriten vom Märkischen über sich hinaus und verlor nur ganz knapp mit 19:22. Im letzten Gruppenspiel ging es dann zwischen der ersten Mannschaft der 13er und dem Märkischen um den Einzug ins Finale. In einem spannenden und starken Spiel trennten sich beide Teams 16:16, das reichte den 13er der Sophie Scholl Schule dank des besseren Ballverhältnis zum Gruppensieg und dem Einzug ins Finale. In der anderen Gruppe setzte sich die 1. Mannschaft des Leistungskurses Sport des Märkischen Gymnasiums ebenfalls dank des besseren Ballverhältnisses durch und sicherte sich die Endspielteilnahme. Um Platz 3 spielten das Märkische Gymnasium 2 gegen die Eduard Sprangerschule , in deren Reihen mit Muharrem Kapucu und Deniz Sengül zwei ehemalige Schüler der Gesamtschule standen. In einem spannenden Spiel siegte die Sprangerschule mit 25:22 und sicherte sich wie im Vorjahr den 3. Platz. Das Finale zwischen der Gesamtschule und dem Märkischen Gymnasium war dann an Spanung nicht zu übertreffen. Beide Mannschaften kämpften um jeden Ball , keine Mannschaft konnte sich im Verlauf des Satzes deutlich absetzen. Bis in die Endphase verlief das Spiel völlig ausgeglichen. Erst zum Ende des Satzes setze sich die Sophie Scholl Gesamtschule durch und gewann mit 25:23 das Finale und die Oberstufenmeisterschaft 2017. Diese Leistung ist umso höher zu bewerten, handelte es sich doch beim Gegner um einen Sport Leistungskurs mit Schwerpunkt Volleyball . Aber die Gesamtschüler zeigten das auch an ihrer Schule Volleyball auf hohem Niveau gespielt wird .

 

Der Stadtmeister spielte mit folgenden Schülern:

Leon Kostka, Devrim Sengül, Pascal Kreß, Yannis Männel, Michel Wittenborg, Niklas Niggemann, Justin Kopp und Sascha Kastner